tantra


  das geheimnis des tantra             


und seine ursprünge gehen vermutlich bis auf die upanishaden zurück, die schon vor christi geburt geschrieben wurden. die lehren jener alten meister enthielten techniken und rituale, die nur für eingeweihte bestimmt waren. in ihnen ging es um meditation, visualisierungen und sexuelle praktiken zur vereinigung der polaritäten und überwindung der dualität.

die erfahrung der sexualität ist ein wesentlicher bestandteil des tantra. die tantriker pflegten die liebe, die lebensfreude und die sinnliche lust. insbesondere wegen des maithuna-rituals ist tantra in verruf geraten und wird im westen fälschlicherweise fast ausschließlich mit sexualpraktiken identifiziert (kamasutra).

es ist jedoch zu beachten, dass die vereinigungspraktiken nur von bestimmten übenden in besonderen rituellen zusammenhängen ausgeübt wurden.

 

der tantrismus ist meist, aber nicht ausschließlich, mit der verehrung der weiblichen schöpferkraft, shakti, verbunden, die ausdruck der schöpferischen kraft gottes ist. diese urkraft schlummert nach hinduistischer vorstellung in jedem menschen als kundalini-energie im untersten energiezentrum, dem wurzelchakra.


die tantra-philosophie betrachtet die sinneswelt nicht als negativ und lehnt wertungen (z.b. rein-unrein, gut-schlecht) ab. der körper ist der tempel der seele und stellt im kleinen das gesamte universum dar. er wird genutzt, um zur vereinigung mit dem göttlichen zu gelangen.
shiva und shakti als die beiden pole folgen also einem geistigen und körperlichen prozess: der verbindung zwischen spiritualität und sexualität.
so wie die beiden  (halb mann, halb frau) in abbildern vereint sind, so ist auch die rechte hälfte jedes menschen männlich und entspricht shiva, während die linke hälfte weiblich ist und der shakti entspricht.




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die geistige revolution des tantra in der indischen geschichte erinnert an unsere 68’er studenten-revolte und den ursprung der hippie-bewegung in den usa, dort stand die „freie liebe“ im vordergrund. es ging um auflehnungen gegen die beschränkung der freiheit des einzelnen und die frage nach dem sinn des lebens. im gegensatz dazu ist das ursprüngliche tantra niemals mit zügellosigkeit oder promiskuität verbunden gewesen.

tantra ist ein ganzheitlicher weg zur verwirklichung höchster liebe

es geht um das bewußtsein, in dem der mensch in tiefstem frieden ist und in höchster glückseligkeit zugleich, ein zustand, wo alle menschliche sehnsucht gestillt und jeglicher kampf und schmerz beendet ist.


tantra ist …
  • die hingabe an das leben, ein abenteuer für seele & körper, jeden tag neu
  • eine tradition, die sexualität feiert, statt sie zu unterdrücken
  • ein weg zu selbsterkenntnis und bewußtseinserweiterung
  • die verwandung der frau in die göttin shakti und des mannes in den gott shiva
  • der bewußte augenblick, wach, klar und mit allen sinnen
  • ohne bewertung aus der perspektive von vergangenem oder zukünftigem
tantra ist ein übungsweg mit dem ziel der höchsten menschliche verwirklichung
                                                                     

 

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meine persönliche geschichte:

bevor ich mich ausführlich mit tantra beschäftigte, hatte ich nur ein geringes selbstwertgefühl für mich als frau und meinen körper, ohne das ich mir dessen bewusst gewesen wäre:

  • ich habe meinen körper abgewertet mit seinen narben, seinen spuren von schwangerschaften und alter

  • ich habe meinen körper mit dem jüngerer frauen und mit den models in zeitschriften verglichen

  • ich war beim sex eher still und habe mir nicht erlaubt, irgendwelche töne zu machen

  • mir waren menschen unangenehm, die ihr wohlgefühl im körper laut ausgedrückt haben (massageausbildung)

  • ich fühlte mich bedrängt von männern, die durch meine absichtslose berührung eine erektion bekamen

  • ich hielt eigentlich jeden, der sich offen lustvoll zeigte für schamlos

  • ich hatte beim sex selten einen orgasmus und fühlte mich daher lange unfähig und irgendwie nicht richtig als frau


 


mit meiner arbeit bei  möchte ich dich dabei unterstützen, auch dein gefängnis an unbewußten inneren einstellungen und übernommenen glaubenssätze zu sprengen


ziel des tantra-yoga ist die aktivierung der energiezentren (chakren) im körper durch den aufstieg der schlangenkraft (kundalini) vom wurzel- bis zum scheitelchakra. dies wird erreicht mit einer breitgefächerten vielzahl an methoden, techniken und ritualen.

 

  • körperübungen erwecken und lenken sexuelle energie
  • meditation ermöglichen dir eine  bewusste verbindung von herz, sexualität und spiritualität
  • die drei schlüssel der lust: atem, stimme und bewegung, erwecken die schlafende kundalini
  • spezielle rituale verbinden dich mit der göttlichen energie von shiva und shakti und helfen dir zu verstehen,dass auch du ein göttliches wesen bist
  • übungen zur kontrolle der sexuellen energie ermöglichen dir mehr bewußtheit in deiner sexualität und damit auch mehr genuß und erfüllung

gesteigerte empfindsamkeit und vertrauensvolle hingabe  sind schritte auf dem weg zu liebevoller, befreiter und ekstatischer sexualität - und damit auch zu mehr sinnlichkeit und lebensfreude. ein ganz
individueller weg zur deiner eigenen persönlichen entwicklung und reife.


namaste


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aktualisiert 21.01.2011

 

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